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Funk mit Zukunft

Tim Schumacher testet das neue DigitalfunkgerätHemmingstedt - Als erste Gemeindefeuerwehr im Kreis Dithmarschen haben wir unsere Fahrzeuge mit Digitalfunk ausgerüstet.

Bereits seit vielen Jahren wird über die Einführung des digitalen Funkstandarts TETRA diskutiert. Für alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), soll so die Kommunikation besser und abhörsicherer werden. Darunter fallen Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, DRK und viele weitere.

Die Starttermine wurden schon oft wegen organisatorischen oder technischen Problemen verschoben. Jetzt ist es endlich soweit, in den vergangenen Wochen wurde mit Unterstützung von Uhl Trucks (Hemmingstedt) und der neu gegründeten Digitalfunk-Servicestelle (am Feuerwehr technischen Zentrum St. Michaelisdonn) der Einbau und die Abnahme vollzogen.

Altes analoges Funkgerät aus den 70ger JahrenDie alten Funkgeräte stammten noch aus den 70ger Jahren und konnten schon lange nicht mehr mit den Anforderungen der aktuellen Technik mit halten. Es gab hauptsächlich Sprechfunk, Datenübertragung war aufwändig und kaum nutzbar. Auch der Datenschutz war katastrophal, jeder konnte Patientendaten und sensibele Informationen mit geringem Aufwand an sich bringen.

Links: Digitalfunk     Rechts: AnalogfunkDigitalfunk kann man mit einem Handynetz vergleichen, jede Kommunikation ist stark verschlüsselt und die gesamte Infrastruktur ist gegen Manipulation und Stromausfall abgesichert. Auch GPS ist in die Funkgeräte integriert, dies dient bei eigenen Notfällen der genauen Standortbestimmung. Viele weitere Vorteile überwiegen, denn auch wenn es bei der Netzversorgung gerade in Gebäuden Defizite gibt, ist dies Einsatztaktisch wenig relevant.

Wir sind gespannt, wie sich diese Technik in Zukunft weiter entwickelt wird.

 

 

 

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